Dragons scheiden im Halbfinale gegen Lustenau aus

Dragons verlieren 2. HF klar mit 0:8, Lustenau zieht mit 2:0 ins ÖEL-Finale ein
Die Ausgangslage war vor Spielbeginn glasklar: Für die Dragons musste ein Sieg her, um ein Spiel 3 in der Halbfinalserie gegen den EHC Lustenau zu erzwingen. Die Gäste aus dem Ländle hingegen setzten alles daran, den Sack bereits am heutigen Abend zuzumachen und ins Finale der ÖEL 2025/26 einzuziehen. Und das gelang dem EHC Lustenau in beeindruckender Weise: Sie besiegten die Dragons in der ausverkauften Kufstein Arena mit 0:8 und ziehen souverän in das ÖEL Finale 2025/26 ein.
Lustenau startet mit Volldampf
Lustenau kam auch direkt mit Volldampf aus der Kabine und schnürte die Dragons im eigenen Drittel ein. Von der ersten Sekunde an hatte Thomas Pfarrmaier im Kufsteiner Kasten alle Hände voll zu tun. Und die Löwen bewiesen nach nur etwas mehr als einer Spielminute, warum sie sich zum Titelanwärter Nummer 1 entwickelt hatten: Eine schön herausgespielte Kombination netzte Dominik Haberl zum 0:1 ein. Der Rückstand schien die Hausherren zurück ins Spiel zu bringen, man war näher dran am Gegner und gewann endlich auch Scheiben. Allerdings waren es wieder die Gäste, die anschrieben: 8:30 waren gespielt, da erhöhte Goalgetter Chris D’Alvise auf 2:0 im Alleingang.
Torfestival im Mittelabschnitt
Der zweite Spielabschnitt startete mit einer Strafzeit gegen den EHC Lustenau in der ersten Spielminute. Die Dragons rochen ihre Chance auf den Anschlusstreffer und fanden auch endlich Abschlüsse aufs Tor von Felix Beck im Lustenauer Kasten. Auf den guten Start folgte jedoch ab Minute 8 die Ernüchterung: Martin Grabher-Meier spielte die Kufsteiner Defense im eigenen Drittel schwindelig und versenkte den Puck zum 0:3 hinter Thomas Pfarrmaier. Eine Minute später zogen die Dragons eine Strafe, Lustenau erhöhte im Powerplay auf 0:4, wenig später sogar auf 0:5. Head Coach Andi Luchner nahm das Timeout und die Mannschaft sich seine Worte offenbar zu Herzen, denn direkt im Anschluss schien das Team etwas konsolidiert, fuhr ein paar solide Wechsel und überstand auch eine Unterzahlsituation unbeschadet. Bei Spielzeit 33:45 kochten die Emotionen vor dem Lustenauer Tor hoch, die Rauferei endete mit Strafzeiten für beide Mannschaften. Kapital konnten allerdings nur die Gäste daraus schlagen: Noch im Mittelabschnitt erzielten sie drei weitere Treffer, mit einem 0:8 ging es in die Kabine.
Im Schlussabschnitt merkte man der Heimmannschaft an, dass sie sich mit einer ordentlichen Schlussvorstellung von den Fans verabschieden wollte. Auch Patrick Fuchs kam noch zu 20 Minuten Spielzeit im Tor. Sämtliche Chancen auf den Ehrentreffer und Ergebniskorrektur aus Kufsteiner Sicht machte Felix Beck im Lustenauer Tor zunichte. In der 55. Minute boten sich in einer 5-3-Überzahl nochmals mehrere Einschussmöglichkeiten, der Puck wollte allerdings einfach nicht im Tor landen. So endet das 2. Halbfinalspiel zwischen dem EHC Lustenau und den Kufstein Dragons mit 0:8, die Serie entscheidet Lustenau mit 2-0 für sich.
Wir gratulieren dem EHC Lustenau zum Finaleinzug!
Wir bedanken uns bei allen Fans, die die gesamte Saison über so zahlreich in die Kufstein Arena geströmt sind und das Team unterstützt haben. Die Dragons freuen sich, möglichst viele Unterstützerinnen und Unterstützer am 28. März ab 15:00 Uhr in der Kufstein Arena zur großen Abschlussparty mit Cornhole Turnier begrüßen zu dürfen.
