Arbeitssieg gegen Kundl

Dragons gewinnen mit 3:2 gegen Lokalrivalen
Vor mit 957 Zusehern beinahe ausverkaufter Halle trafen heute die Dragons in ungewohntem Grinch-Grün auf den Lokalrivalen aus Kundl. Eine intensive und spannungsgeladene Partie konnten die Hausherren schließlich mit 3:2 für sich entscheiden. Somit liegen die Dragons gegen den EHC Kundl sowohl weiterhin in der Tabelle voran, als auch im direkten Vergleich. „Wir haben heute als Team gespielt und die meiste Zeit sehr clever agiert“, so Aleksi Airaksinen sichtlich glücklich nach dem Spiel.
Tempo, Intensität und Tore
Vom Startbully weg gingen beide Teams hohes Tempo und starteten rasant in die Partie. Schon in der ersten Spielminute wusste sich ein Kundler Spieler nicht mehr anders als mit einem Foul zu helfen – erstes Powerplay für die Gastgeber. Die Dragons legten das Überzahlspiel druckvoll an und verbuchten direkt mehrere gute Möglichkeiten, Zählbares sprang allerdings erstmal nicht heraus. Insgesamt begannen die Hausherren mit Zug zum Tor, alleine der Treffer wollte nicht und nicht fallen. Ein deutliches Chancenübergewicht für Kufstein und mehrere schön herausgespielte Möglichkeiten resultierten dann zur Freude der Fans in der 16. Spielminute endlich in der 1:0 Führung. Luca Reiter und Florian Eder bedienten Aleksi Airaksinen optimal, und der verwandelte trocken. Nur eine Minute später legten die Dragons durch einen Treffer von Manuel Eder (Andreas Schwaiger) nach, mit diesem 2:0 ging es in die erste Pause.
Kundl findet in die Partie
Kundl nutzte diese Pause offensichtlich bestens, denn die Gäste starteten mit ordentlich Gas in den Mittelabschnitt. Die Dragons wirkten etwas zerfahren, dennoch konnten sie in der 25. Minute auf 3:0 erhöhen: Neuzugang Tomas Vildumetz versenkte den Puck nach Zuspiel von Valentin Hammerle im Kundler Kasten. Im Gegenzug verkürzte Kundl allerdings nach einem Bullygewinn rechts vor dem Kufsteiner Tor direkt auf 3:1. Ein weiteres Powerplay ließen die Dragons ungenutzt. Schlusspunkt in Sachen Action im 2. Spielabschnitt war ein unglücklich abprallender Puck, der aus spitzem Winkel ins Kufsteiner Tor zum 3:2 Anschlusstreffer für Kundl fiel.
Souverän zum Erfolg
Im Schlussabschnitt wollten beide Mannschaften vermeiden, den entscheidenden Fehler zu machen. Dementsprechend war das Tempo nicht mehr ganz so hoch, der Fokus lag bei beiden Teams darauf, den Spielaufbau des Gegners zu stören. In Minute 46 schließlich begann das große Zittern auf der Tribüne: Strafe gegen den HCK. Keine 2 Minuten später dann eine weitere Strafe, 39 Sekunden 3-5-Unterzahl waren zu überstehen. Doch es kam anders: Der Schiedsrichter sprach noch eine 3. Strafe gegen Kufstein aus. Das Unterzahl jedoch erledigten die Dragons trocken und souverän, warteten ihre Befreiungschancen ab – Kundl konnte nicht anschreiben, musste im Gegenzug sogar noch selbst ins Penalty Killing. Ein paar weitere Angriffe und Torschussmöglichkeiten auf beiden Seiten ließen die Halle beben, der Endstand aber stand somit fest.
“Wir haben heute immer die richtigen Antworten gefunden, selbst in Bedrängnis. Insgesamt haben wir clever agiert und letztendlich verdient gewonnen”, so Aleksi Airaksinen in der Spielanalyse. “Ich freue mich auf die nächsten Spiele!”
