Dragons gelingt Transfercoup

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Während der Analysegespräche im Anschluss an die vergangene Saison haben sich die Vereinsverantwortlichen folgendes Ziel gesetzt: Aufbauen eines starken Kufsteiner Stammes und um diesen in den nächsten Jahren wieder eine Team formen, welches um den Titel in der ÖEL mitspielen kann. Die zwei wichtiges Personalien in diesem Plan waren Florian und Manuel Eder. Heute kann die sportliche Leitung der Dragons Vollzug melden, Florian und Manuel wechseln von den Kitzbühler Adlern nach Kufstein und werden ab sofort wieder das Trikot der Dragons tragen.

Mit Florian und Manuel Eder wechseln zwei Spieler zurück zu ihrem Stammverein, die schon in jungen Jahren das Eishockeyspielen in der Feststadt erlernt haben. Beide haben sämtliche Nachwuchsmannschaften der Dragons durchlaufen, ehe es Florian in der Saison 2018/19, zunächst als B-Lizenz Spieler, später ganz, nach Kitzbühel in die Alps Hockey League gezogen hat. Dort konnte er wertvolle Erfahrungen sammeln und sein ohnehin schon hohes spielerisches Vermögen nochmals deutlich verbessern. Bei den Adlern wurde er häufig als Verteidiger eingesetzt, was den Transfer für die Dragons nochmals wertvoller macht, wenn man bedenkt, dass aktuell kaum Verteidiger auf dem Markt zu bekommen sind.

In der Saison 2020/21 folgte Manuel seinem Bruder Florian nach Kitzbühel. Dort wurde er mit einer B-Lizenz ausgestattet, was ihm die Möglichkeit gab, an spielfreien Tagen für seinen Heimatverein Kufstein aufzulaufen. Sehr häufig war das in den letzten Jahren allerdings nicht der Fall, da Manuel zu regelmäßigen Einsätzen in der Alps Hockey League gekommen ist. Auch Manuel konnte in dieser Zeit sein Spiel noch einmal deutlich steigern. Aus einem jungen, frechen und offensivausgerichteten Spieler wurde ein ganzheitlich top agierender Spieler mit außergewöhnlichen Torjägerqualitäten.

Sowohl Florian als auch Manuel werden in den nächsten Jahren ein enorm wichtige Rolle im Team der Dragons einnehmen. Sowohl auf, als auch außerhalb des Eises. Was die beiden zu ihrer Rückkehr nach Kufstein zu sagen haben, könnt ihr im folgende Interview mit den beiden nachlesen:

Florian Eder im Gespräch mit den Kufstein Dragons:

Wie fühlt es sich, an nach vier Jahren zu wissen, dass du zukünftig wieder für deinen Heimatverein HC Kufstein auflaufen wirst?

Ich freue mich natürlich sehr, nach nun ganzen vier Jahren wieder dort gelandet zu sein, wo ich ursprünglich das Eishockey erlernt habe. Nach der letzten Saison in Kitzbühel und aufgrund des stetig zunehmenden Zeitaufwandes verbunden mit meiner beruflichen Laufbahn, bin ich nun sehr froh wieder zu meinem Heimatverein zurückzukehren. Ich konnte mich sowie spielerisch als auch menschlich in Kitzbühel weiterentwickeln. Zu sehen, dass sich auch der Kufsteiner Eishockeyverein in der Zwischenzeit positiv weiterentwickeln konnte, erleichterte mir enorm die Entscheidung. Ich möchte auf alle Fälle Teil einer starken Zukunft in Kufstein sein.

Es waren ja auch noch andere Vereine an dir interessiert, was hat schlussendlich den Ausschlag dafür gegeben, dass du dich wieder für Kufstein entschieden hast?

Wie bereits erwähnt, gefällt mir das zukunftsorientierte Denken, welches sich Kufstein zur Aufgabe gemacht hat. Angefangen bei der Jugendarbeit bis hin zu einer starken Kufsteiner Kampfmannschaft. Davon möchte ich ein Teil sein und dazu beitragen, dass es weitere Erfolge zu feiern gibt.

Im Team der Dragons ist nach den Rücktritten der letzten Jahre ein ziemlicher Umbruch im Gange. Du wirst beim Aufbau der neuen Dragons-Generation eine wichtige Rolle spielen. Was sind deine Erwartungen an die Dragons der nächsten Jahre?

Es kommen weitere Herausforderungen auf uns zu. Bei den aktuellen Rücktritten wird es in Zukunft nicht bleiben. Ich bin jedoch guter Dinge, dass wir dennoch gemeinsam mit weiteren jungen Spielern eine solide Mannschaft formen können. Der Verein arbeitet zudem zunehmend an der eigenen Jugend und auch von dort werden es in den nächsten Jahren wieder Eigenbauspieler in den Kader der Kampfmannschaft schaffen. Nichtsdestotrotz habe ich auch für die kommende Saison konkrete Vorstellungen und Ziele. Diese möchte ich umsetzen und vor allem den Fans wieder eine starke Leistung unserer Mannschaft präsentieren.

Neben deiner Tätigkeit als Spieler wirst du dich zukünftig gemeinsam mit deinem Bruder Manuel um die Playersnight der Dragons kümmern. Kannst du uns hier schon einen kleinen Einblick bzw. mögliche Ideen sagen, oder ist es hierfür noch zu früh?

Aufgrund unserer selbstständigen Tätigkeit mit unserem kleinen Baby – der Deeptone Event OG – sind wir natürlich sehr froh auch im Eventbereich dem HCK beistehen zu können. Für die Playersnight gibt es bereits einige Ideen, welche jedoch in nächster Zeit noch konkreter ausgearbeitet werden. Darüber hinaus soll auch den Fans bei Heimspielen weitere Specials geboten werden. Jedes einzelne Spiel wird sozusagen zu einem ganz besonderen Highlight. Man kann also schonmal gespannt sein.

Abschließend hast du noch die Möglichkeit ein paar Worte an die Fans zu richten!

Zu guter Letzt kann ich schonmal allen Fans ausrichten, dass ich mich enorm auf die kommende Zeit mit euch in Kufstein freue. Wir werden zu 100% alles geben, um wieder ganz oben mitzuspielen. Darüber hinaus möchte ich mich auch bei all jenen Fans bedanken, welche mich während meiner Zeit in Kitzbühel unterstützt haben und mich auch dort bei dem ein oder anderem Heimspiel begleitet haben. Bis Bald!

Manuel Eder im Gespräch mit den Kufstein Dragons:

Manu, schön dich wieder in Kufstein zu haben. Du hast in den letzten beiden Jahren in Kitzbühel bei den Adlern in der AHL gespielt. Was haben dir die beiden Jahre gebracht und was nimmst du aus dieser Zeit mit nach Kufstein?

Ich freue mich auf jeden Fall wieder in Kufstein zu sein, die letzten beiden Jahre in Kitzbühel waren etwas durchwachsen. Wir hatten in beiden Jahren sehr gute Teams doch konnten selten oben mitspielen. Persönlich habe ich viel gelernt, auf dem Eis, aber auch abseits des Eises. Wir sind sehr viel im Bus gewesen und haben in großartigen Eishallen in Italien und Slowenien gespielt. Ich konnte viele verschiedene Spielweisen kennenlernen und ich werde versuchen diese auch in Kufstein umzusetzen.

Du bist damals als junger, wilder Spieler nach Kitzbühel gewechselt. Welche Art von Spieler werden die Fans zukünftig in Kufstein zu sehen bekommen?

Im Grunde bin ich immer noch der Gleiche. Nach vielen Gesprächen mit meinen zukünftigen Mitspielern, werden wir dieses Jahr mit einem völlig neuen System und Kampfgeist in die Saison starten.

Gemeinsam mit Leevi Ahonen, Philipp und Samuel Sappl, Marcel Bruimann, Sandro Haller, Tobi Wilhelm und auch deinem Bruder Flo wird es zukünftig wieder einen echten Stamm Kufsteiner Spieler geben. Wo siehst du euch in den nächsten Jahren?

Ich freue mich sehr wieder mit meinen alten Teamkollegen zu spielen. Wir werden alle unser Bestes geben, um Kufstein die nächsten Jahre wieder vorne mitspielen zu lassen. Ich glaube unser gemeinsames Ziel sind nicht nur die Playoffs. Wir alle wollen am Ende der Saison den Cup vor einer ausverkauften Eishalle in die Höhe stemmen. Dafür werden wir alles mögliche tun.

Manu, vielen Dank! Abschließend hast du noch die Möglichkeit, ein paar Worte an die Fans der Dragons zu richten!

Um unsere Ziele zu erreichen, werden wir jeden Einzelnen von euch brauchen! Ich freue mich schon sehr wieder vor heimischen Fans spielen zu dürfen!

Die Kufstein Dragons freuen sich über die Rückkehr der beiden Jungs und wünschen ihnen alles Gute, viel Erfolg und eine coole Zeit.

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