10 Dragons holen Punkt in Wattens

Fischbacher Maximilian

Dank einer starken kämpferischen Leistung holen die nur mit 10 Feldspielern angetretenen Dragons einen Punkt in Wattens.

Das zweite Saisonspiel stand unter keinem guten Stern für unsere Dragons. Aufgrund zahlreicher Covid-Quarantäne-Fälle im Team der Novotny-Truppe konnte die Mannschaft mit nur 10 Feldspielern und 2 Torhütern zum Spitzenspiel nach Wattens anreisen. Bis wenige Stunden vor dem Spiel war nicht einmal klar, ob sie überhaupt an den Start gehen kann.

Als man sich im Austausch mit den Gastgebern aus Wattens darauf verständigte, das Spiel durchzuführen, hätte auf Seite der Dragons wohl niemand daran geglaubt, auch nur den Hauch einer Chance zu haben. Doch dann entwickelte sich eine Geschichte, wie sie nur der Sport schreibt. 10 aufopfernd kämpfende Dragons konnten das Spiel im wahrsten Sinne des Wortes bis zur letzten Sekunde offen halten. In der 9. Spielminute brachte Maximilian Fischbacher die Festungsstädter sogar mit 1:0 in Führung. Diese wurde in einem intensiven Spiel, mit zahlreichen sehenswerten Zweikämpfen bis zur letzten Spielminute verteidigt. Gegen Ende des Spiel merkte man den Jungs von Coach Ivo Novotny allerdings an, dass die Kräfte zunehmend schwanden. Als man schon fast mit der Sensation rechnete, erzielte der ehemalige Dragonsspieler im Dress der Wattener, Taylor Holst, 13 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich. Das bedeutete für die ohnehin am Limit agierenden Jungs des HC Kufstein nochmals die Kräfte zu mobilisieren und eine 5-Minütige Overtime zu spielen. Diese hat allerdings Taylor Holst mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend nach 1 Minute und 20 Sekunden für die Hausherren entschieden.

Bleibt an dieser Stelle nur der größte Respekt für diese mannschaftliche Leistung auszusprechen. Es wurde definitiv ein Punkt gewonnen und nicht zwei Punkte verloren.


„Eine wirklich tolle Leistung unserer Jungs. Mit nur 10 Feldspielern haben wir das Spiel bis zur letzten Sekunde offen gehalten. Man hat gesehen, dass die Jungs teilweise sehr clever agiert haben und so über weite Strecken des Spiels sogar die besseren Torchancen kreieren konnten. Am Ende hat man natürlich gesehen, dass die Kräfte schwanden. Trotz der knappen Niederlage können wir mit dem Punkt mehr als zufrieden sein.“

Co-Trainer Andreas Luchner

© Bild: Günther Steinlechner / WSG Wattens Pinguins

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